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Damit Du auch später einmal nachschauen kannst, welche Events es in und um den Club gab, haben wir alle älteren Beiträge der Kategorie "Aktuelles" hier archiviert...

(c) 2017 don bosco club
Ein Jahr voller Höhen und Tiefen geht zu Ende!

2017 war ein ereignisreiches Jahr, mit vielen schönen Highlights, aber auch herben Rückschlägen...

Morgen ist es so weit: Zeit, das Vergangene hinter sich zu lassen, und nur die schönsten Erinnerungen mit ins neue Jahr zu nehmen, das voller neuer Herausforderungen vor uns steht!

Zeit, sich ein paar gute Vorsätze zurecht zu legen, die man im neuen Jahr eisern befolgt, oder sie nach und nach wieder fallen lässt...

Zeit aber auch, um mit seinen Lieben zusammenzukommen, gemeinsam auf das endende 2017 zurückzublicken, und sich im Schein des Feuerwerks auf das vor uns liegende 2018 zu freuen!

Euch allen wünschen wir einen Guten Rutsch, und ein supertolles neues Jahr 2018!

 

An dieser Stelle schreibe ich mal nicht selbst, sondern zitiere einen aktuellen Bericht auf welt.de/n24, der inhaltlich den Don Bosco Club in Borbeck aufgreift, im Weiteren jedoch eine globale Problematik anspricht:

Verhaltensauffällige Kinder

Eltern sind selten die Lösung, oft aber Ursache des Problems

Kein Hallo, kein Danke und keine warme Mahlzeit: Jedes dritte Kind in Essen lebt in Armut – und viele von ihnen ohne jegliche Erziehung und Zuwendung. Wo Eltern eigentlich die Lösung sein sollten, sind sie oft die Ursache.

Auf der Tischplatte liegen noch Reste vom Mittagessen. Spaghetti mit Tomatensoße. Der halbrunde Speiseraum des Don-Bosco-Clubs in Essen ist leer bis auf eine Sitzkoje, in der vier Mädchen sich aufgeregt Geschichten erzählen. Laurenz, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, geht von Tisch zu Tisch und wischt die Spuren weg. Noch vor wenigen Minuten haben hier 50 Kinder und Jugendliche gegessen.

Eigentlich ist der Don-Bosco-Club eine offene Freizeitstätte, in der Kinder und Jugendliche aus der Umgebung ihre Zeit nach der Schule sinnvoll und unter Aufsicht verbringen können. Doch simple Konzepte wie in den 70er-Jahren mit Tischkickern und Dartscheiben lassen sich in unserer Gesellschaft, in der nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung rund 21 Prozent aller Kinder in Armut leben, nicht mehr durchführen. In Essen liegt die Zahl gar bei rund 30 Prozent. Und im Don-Bosco-Club kommt mehr als die Hälfte der Kinder aus Hartz-IV-Familien. Deshalb muss der Club mittlerweile Aufgaben übernehmen, die in vielen Familien nicht mehr erfüllt werden wie beispielsweise Kochen für die Kinder.

Die Folgen von Armut hätten sich in den vergangenen Jahren verschärft, sagt Pater Otto Nosbisch. Zu Symptomen wie Konzentrationsschwäche und Verhaltensauffälligkeit komme der Hunger. In vielen Familien müssten die Kinder ohne Abendessen schlafen gehen. Pater Nosbisch ist Salesianer, ein Orden, der sich nach den Regeln des Gründers Johannes Bosco der Fürsorge junger Menschen aus schwierigen Verhältnissen verschrieben hat. Als Direktor der salensianischen Einrichtungen in Essen-Borbeck, zu der auch der Don-Bosco-Club gehört, will er, dass jedes Kind Vertrauen und Wertschätzung erfährt – und immer satt ist.

Aufklärung über gesundes Essen

Die Club-Leitung muss auf vielfältige Probleme reagieren. Gab es anfangs nur den Mittagstisch, so können die Kinder nun auch abends im Club essen. „Immersatt“ steht groß auf einem Plakat am Eingang des Clubs. Das Projekt stille nicht nur den Hunger, sondern lehre, welche Nahrung gesund sei, sagt Susanne Bier, die das Haus leitet. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen daher Gemüse und Obst.

Und nebenbei bringen Susanne Bier und ihr Kollege Thomas Jekel den Kindern Verhaltensregeln bei: Wie man den Tisch deckt, das Besteck richtig hält. Wie eine Tomate aufgeschnitten wird, Käse und Wurst auf Teller gelegt werden. Regeln, die die Eltern hätten vermitteln sollen.

Doch die meisten Kinder kennen selbst einfache Umgangsformen nicht. Grüßen, wenn man jemandem begegnet, anklopfen, bevor man einen geschlossenen Raum betritt, oder einfach mal bitte oder danke sagen.

Nach dem Mittagessen geht es an die Hausaufgaben. In einem schmalen Raum stehen aneinandergeschobene Tische. Normalerweise sitzen hier 18 Schülerinnen und Schüler und üben Achsenspieglungen, unregelmäßige Verben oder beschreiben Wirbeltierskelette. Doch diese Woche ist nicht viel los. Die Lehrer geben vor Weihnachen kaum noch Hausaufgaben auf. Und so sitzen nur drei Jungen vor ihren Heften. Der siebenjährige Ali ordnet Bildern Worte zu: „Die Tomate“ hat er schon neben die rote Frucht geschrieben. Auch Britta Hahnen beugt sich über Alis Heft. Sie hat gerade ihr Studium beendet und kommt zweimal in der Woche in den Club, um zu helfen. Ein paar Plätze weiter sitzt Jonas mit hochrotem Kopf und berechnet Dreiecke. Hilfe benötigt der Junge keine. Er kommt hierher, weil seine Eltern arbeiten.

Schnelle Verbesserung der Noten

„Im Schnitt werden die Kinder nach kurzer Zeit ein bis zwei Noten besser“, sagt Katharina Mashkov. Sie arbeitet seit zwei Jahren als Betreuerin. Als Kind russischer Migranten weiß sie, wie schwierig es ist, Tritt in einem fremden Land zu fassen. Auch sie fand Unterstützung durch den Don-Bosco-Club – allerdings in der Abteilung Boxen. Denn zum Club gehört auch der Sportverein „DJK Eintracht Borbeck“. Dieses Jahr wurde sie Deutsche Vize-Meisterin im Halbfliegengewicht.

Boxen ist neben Tanz, Fußball und Basketball eine Säule der Freizeitgestaltung. Im Keller gibt es einen kleinen Boxring, in dem zwei bis drei Mal pro Woche trainiert wird. Ziel des Sports ist nicht nur die Bewegungsschulung, sondern vor allem der Abbau von Aggressionen. Drei Mädchen sitzen auf der Bank neben dem Ring und schauen den jungen Boxern beim Seilspringen zu. Auch sie würden gerne am Training teilnehmen. Doch es gibt nicht genügend Plätze. „Wir müssen viele Kinder ablehnen“, sagt Susanne Bier.

"Wir müssen viele Kinder ablehnen."
Susanne Bier,
Leiterin des Don-Bosco-Clubs

Rund 80 bis 150 Kinder zwischen fünf und zwanzig Jahren kommen zwar jeden Tag in den Club, aber für nur 50 von ihnen besteht die Möglichkeit, sie mit Mahlzeiten zu versorgen und intensiv bei den Hausaufgaben zu betreuen. Schließlich gebe es nur zwei hauptamtliche Kräfte und elf Honorarkräfte sowie 12 ehrenamtliche Helfer. „Hätten wir die finanziellen Mittel könnten wir 30 mehr aufnehmen.“ Um das Programm mit den vielen Angeboten überhaupt durchführen zu können, dafür sorgen Sponsoren.

Vor Susanne Biers Bürotür wartet eine Mutter mit ihrem Sohn. Sie möchte ihn gerne anmelden. Die Pädagogin muss die Mutter vertrösten – auf Januar. Ob dann ein Platz frei wird, ist jedoch fraglich. Denn der Don-Bosco-Club hat auch bei den Behörden einen guten Ruf. Häufig wendet sich das Jugendamt oder eine Schule an die Einrichtung, mit der Bitte ein Problemkind aufzunehmen. Es sind aber gerade die verhaltensauffälligen Sprösslinge, die viel Betreuung brauchen.

Eltern als Ursachen der Probleme

Probleme der Kinder müssten eigentlich die Eltern regeln. Doch die sind häufig die Ursache gestörter Entwicklungen. Hinter dem Schlagwort Kinderarmut verbergen sich nicht selten dysfunktionale Familien mit autoritären Machtstrukturen, Regellosigkeit und emotionalem Missbrauch.

„Aber wir sind nicht machtlos“, sagt Pater Nosbisch. „Wir geben den Kindern Zuwendung, nehmen sie an und fördern sie.“ Das sei gerade bei Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen nicht leicht. Es passiere auch, dass Jugendliche abdriften. „Wir halten jedem Kind die Treue.“ Dennoch musste er in den vergangenen Jahren vier drogensüchtige Jugendliche beerdigen. „Manchmal muss man auch das Scheitern aushalten.“

Aber es gibt auch positive Entwicklungsgeschichten – von jungen Menschen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben und selbstbestimmt im Leben stehen. Einige von ihnen kommen immer wieder in den Club, um Probleme zu besprechen oder einfach, weil sie ein bisschen Zuwendung brauchen.

Was im Don-Bosco-Club Essen gelebt wird, geht weit über Freizeitpädagogik hinaus. Die Boxerin Katharina Mashkov nennt es das „System Don Bosco“. Pater Nosbisch würde „Heimat“ dazu sagen.

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeck
Der Weihnachtsmann hat dieses Jahr alle Hände voll zu tun - so auch an diesem Wochenende im Ruhrturm, wo für die Mädchen und Jungs des Don Bosco Club der Wunschbaum steht!


Ein "Sündenregister" hat der Herr in Rot ja nicht vorzulesen, dafür sind unsere Kinder viiiiiel zu brav! ;-)
Stattdessen lässt er sich durch eine kleine Tanzvorführung der Step By Step Kids erweichen, besonders tief in seinen Geschenkesack zu greifen - nach einer kleinen Stärkung mit Burgern und Limo hiess es dann Antreten vor dem Mann mit weissem Rauschebart, der unseren Kleinen dann ihre grossen Wünsche erfüllte!

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeckBild (c) 2017 treffpunkt-borbeck
Danke an Andreas Schulte-Kemper, die fleissigen Helfer und alle Gabenspender, für diesen gelungenen Nachmittag...das "Danke" der Kinder indes strahlt euch aus den glücklichen Kinderaugen entgegen...

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeck
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Am letzten Tag vor Weihnachten geht es noch mal hoch her im Don Bosco Club!


Bevor es zur Bescherung und dann in die Weihnachtsferien geht, toben sich die kleinen und grossen Kinder noch mal so richtig aus - kein Spielgerät, was an diesem Freitag nicht besetzt ist, alle haben Spass!

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeckBild (c) 2017 treffpunkt-borbeck
Susi und Tom haben auch das Mittagessen für die Kids kindgerecht festlich gestaltet: Pizza und Limo, wer kann dazu schon "nein" sagen?

Mit vereinten Kräften wird gemampft was das Zeug hält - es soll ja kein Krümelchen übrig bleiben!

So ausgepowert und gesättigt, geht es dann am Nachmittag gemeinsam in die Kapelle, mit Sack und Pack, Kind und Kegel, Hund und Handtäschchen...es ist schliesslich Weihnachten!
Vor verstaubten Predigten und liturgischen Chorgesängen brauchte sich jedoch niemand zu grausen - Pater Otto Nosbisch und Pater Johannes Enß schaffen es ohne Mühen, die Mädels und Jungs auf unterhaltsame, lockere und dennoch besinnliche Weise auf die Festtage einzustimmen.besonders die Drehorgel erfreut sich grosser Beliebtheit!

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeckBild (c) 2017 treffpunkt-borbeck

Mit einem kleinen weihnachtlichen Naschpaket geht dann auch dieser Freitag Nachmittag zu Ende - Zeit zur Ruhe zu kommen, sich aufs Fest vorzubereiten.

Wollte man einem jeden Einzelnen eine gesegnete Weihnacht wünschen, wären nicht genügend Tage zwischen den Festen...daher sollen an dieser Stelle nur einige Wenige besonders genannt werden:

Susi und Tom, unter deren Leitung der Don Bosco Club so viel für die kleinen und grossen Kinder in Borbeck bewegt und ermöglicht.
Die "Stamm-Helfer", welche fast täglich ihre Zeit und ihre Energie aufbringen, um den Kindern attraktive Unterhaltung zu bieten, Aktionen mit ihnen zu veranstalten, für ihr leibliches Wohl zu sorgen, die Hausaufgaben mit ihnen zu erledigen oder einfach nur für sie da zu sein.
Die Trainerinnen und Trainer, die den Boxern, den Tänzern, Fussballern, Judoka, Tischtennisspielern und Gymnastikern zeigen wo es lang geht.
Die ehrenamtlichen Helfer, die unermüdlich da zur Stelle sind, wo Not am Mann oder der Frau ist.
Die "externen Kräfte", die immer wieder mit tollen Aktionen den Alltag der Kinder versüssen - zum Beispiel die 3forKids um Christian Hütt.

Diesen Personen, und allen anderen, die hier keine gesonderte Erwähnung fanden, wünschen wir

Ein gesegnetes Weihnachtsfest
Beschauliche Feiertage
Und einen ruhigen Jahresausklang!

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeck

Liebe Mädchen und Jungen der Don Bosco Kirchengemeinde!


Anfang des Jahres 2018 ist es wieder soweit, die Sternsinger ziehen auch durch unsere Gemeinde!

Aktion Dreikönigssingen 2018

Bild (c) 2017 treffpunkt-borbeckUnter diesem Motto wollen wir mit unseren Liedern und Texten den Familien in unserer Gemeinde die Botschaft der Weihnacht bringen. Unsere Sternsingeraktion beginnt am mit dem Aussendungsgottesdienst um 8:45 Uhr in unserer Kirche. Am 05.01. und 06.01.2018 werden wir dann zu unseren Besuchen aufbrechen.

Wir wollen in mehreren Proben die Lieder und Texte gemeinsam einstudieren.

Die Termine sind:

  • 27.12.2017 16:30 Uhr
  • 30.12.2017 10:00 Uhr
  • 02.01.2018 16:30 Uhr

Unter der Kirche (Treffpunkt: Kirchplatz)
Bringt auch gern eure Freunde mit, wenn sie Lust haben mitzumachen!
Bis zur ersten Probe, euer André Liebisch

Bei Fragen bitte melden bei:

André Liebisch – Tel.: 0201/661771, Mobil: 0151/21227348

oder im Gemeindebüro:
Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 16, 45355 Essen


Don Bosco Club
der Salesianer Don Boscos

Wolfsbankstr. 13
45355 Essen
Telefon (0201) 68 50 373
Fax (0201) 68 50 324
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Nahverkehrsverbindungen:
Straßenbahnlinie 101 / Nachtexpress 12 bis Haltestelle "An Don Bosco"

Buslinien 170 / 186 bis Haltestelle "Otto-Brenner-Straße"
 S-Bahn bis Bhf Bergeborbeck
dann Straßenbahnlinie 101

S-Bahn bis Bhf Borbeck
dann Buslinie 170 / 186